Klosterkirche Gauenstein

Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes (1851) am Kloster Gauenstein über Schruns – 177 Jahre Kapuziner, seit 2021 Klaraschwestern, Blick auf die Drei Türme.

ganzjährig 🍼 Kinderwagentauglich 🌧️ Auch bei schlechtem Wetter

Auf einer Waldkuppe über Schruns steht das Kloster Gauenstein, und seine Kirche ist seit Jahrhunderten ein Ort für Wallfahrer und Spaziergänger. 1709 wurde hier eine Kapelle gebaut und 1721 geweiht; 1843 stifteten Fidel und Anna-Maria Tschol aus Schruns ein Kloster, 1844 kamen die ersten Kapuziner, 1847 entstand die heutige Kirche zur Schmerzhaften Muttergottes, geweiht 1851, das Klostergebäude folgte 1853/54. Der schlichte Rechtecksaal mit Vorzeichen birgt ein Hochaltarbild der Schmerzhaften Maria von Johann Paul Scheiber (um 1750), einen Seitenaltar und Kreuzwegstationen von Josef Anton Bertle (1849) und eine Glocke von 1751. Nach 177 Jahren verabschiedeten sich die Kapuziner 2021; heute leben und beten hier die Klaraschwestern, die die Kirche als Ort der Stille offen halten, den Klostergarten zu bestimmten Zeiten öffnen und Gästehaus, Exerzitien, Kontemplationsabende und Klosterführungen anbieten.

Von unserem Haus sind es 11,1 km oder 14 Minuten bis Schruns; wir gehen vom Kirchplatz über die Litzpromenade und den steilen Klosterweg in etwa 20 Minuten hinauf, Bus 641 hält unten an der Haltestelle Gauenstein. Von der Klosterwiese blicken Sie auf Schruns-Tschagguns und die Drei Türme. Die Gauensteinrunde (5,5 km) verbindet Kloster, Aussichtspunkt Landschrofen-Känzili und Bahnhof Tschagguns.

🧭 Wegbeschreibung

Gauesweg 1, Schruns; zu Fuß vom Kirchplatz Schruns über Litzpromenade und Klosterweg ca. 20 Min.; Bus 641 Haltestelle „Schruns Gauenstein“; Parken gebührenpflichtig im Zentrum Schruns.

💡 Tipps & Einkehr

Eintritt frei; bitte leise – es ist ein bewohntes Kloster. Gebetszeiten, Gartenöffnung und Führungen stehen auf klaraschwestern.at. Der Klosterweg ist steil, aber kurz.

Stand: 13.09.2026

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