Bergkirche Gargellen

Die Kirche St. Maria Magdalena im höchsten Dorf des Montafons (1.423 m): 1611 gestiftet, 1622 zerstört, 1644 geweiht – und 1999 ein Fresko wiederentdeckt.

ganzjährig 🍼 Kinderwagentauglich 🌧️ Auch bei schlechtem Wetter

Gargellen liegt auf 1.423 m am Ende des Gargellentals, und seine Kirche zur heiligen Maria Magdalena hat die bewegte Geschichte eines Grenzdorfs hinter sich. Gestiftet von Peter Lentsch, wurde sie ab 1611 gebaut und 1622 beim Einfall der Prättigauer aus dem benachbarten Graubünden zerstört; erst 1644 konnte der Bischof von Chur sie weihen. 1791 bis 1793 wurde sie verlängert, bekam Friedhof und den heutigen Turm. Innen fällt der rechte Seitenaltar von David Bertle aus dem Jahr 1674 auf, daneben Fresken von Anton Marte (1909), Glasmalereien der Tiroler Glasmalereianstalt und am Vorzeichen eine Sonnenuhr mit einem Marienfresko von Konrad Honold (1958). Der Lawinenwinter 1999 setzte dem Dach so zu, dass der Dachstuhl erneuert werden musste – dabei kam über dem Hochaltar ein übermaltes Deckenfresko aus dem 18. Jahrhundert wieder zum Vorschein.

Von unserem Haus sind es 10,5 km oder 12 Minuten über die Gargellner Straße; mit dem Bus fahren Sie mit der 650 nach St. Gallenkirch und steigen in die 670 um. In der Saison ist samstags um 17 Uhr Messe (Stand 2026). Wir kombinieren die Kirche gern mit dem Klettersteig durch die Röbischlucht, der Schafbergbahn oder einem Kaffee im Dorf.

🧭 Wegbeschreibung

Gargellnerstraße 39, Gargellen; Bus 670 ab St. Gallenkirch (Umstieg von Bus 650), Parkplätze an der Talstation der Schafbergbahn.

💡 Tipps & Einkehr

Eintritt frei. Im Winter ist Gargellen Skiort – die Kirche liegt an der Straße kurz vor der Talstation; im Sommer lohnt die Runde Kirche – Rongg-Wasserfall – Dorf.

🕒 Öffnungszeiten

Messe in der Saison Sa 17 Uhr (Stand 2026); Besichtigung außerhalb der Gottesdienste

Stand: 13.09.2026

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