Pfarrkirche Partenen

Die Martinskirche von Partenen: 1728 erbaut, beim Dorfbrand 1800 zerstört und im selben Jahr wieder aufgebaut – barocker Hochaltar, Fresken von 1926.

ganzjährig 🍼 Kinderwagentauglich 🌧️ Auch bei schlechtem Wetter

Partenen ist der letzte Ort im Tal, und seine Kirche zum heiligen Martin steht bewusst an einer Stelle, die vor Lawinen und Hochwasser sicher schien. 1728/29 als kleine Kirche gebaut und um 1789 zur Kuratie erhoben, brannte sie am 24. April 1800 mit Pfarrhof, Schule und Archiv nieder – und wurde noch im selben Jahr wieder aufgebaut, mit Spenden aus dem Tiroler Oberland und dem Paznaun. 1868 folgte eine Erweiterung, 1972 die Innenrestaurierung. Der Bau ist barock schlicht: Langhaus und Chor unter einem Satteldach, Nordturm mit achteckiger Glockenstube und Zwiebelhaube, innen ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Den Hochaltar von 1728 schmücken ein Kruzifix von Christian Moosbrugger und zwei Engel aus der Werkstatt Josef Klemens Witwers, die Kanzel von 1800 trägt ein Relief der Bergpredigt, die Fresken malte Anton Marte 1926. Ein Fastenbild mit Kreuzigung von Josef Anton Bertle (1838) kam 2001 aus der alten Gaschurner Kirche hierher.

Von unserem Haus sind es 8,4 km oder 11 Minuten; Bus 650 endet in Partenen. Messen sind sonntags um 19 Uhr und mittwochs um 9 Uhr (Stand 2026). Ein paar Schritte weiter liegen der energie.raum der illwerke vkw und die Talstation der Vermuntbahn, die im Sommer mit dem Tunnelbus auf die Bielerhöhe führt.

🧭 Wegbeschreibung

Silvrettastraße, Ortsmitte Partenen; Bus 650 Endhaltestelle Partenen; Parkplätze bei der Vermuntbahn.

💡 Tipps & Einkehr

Eintritt frei. Gut kombinierbar mit dem energie.raum (Ausstellung zur Wasserkraft) und dem Naturraum.Verwall gleich gegenüber – ein kompletter Regennachmittag in Partenen.

🕒 Öffnungszeiten

Gottesdienste So 19 Uhr, Mi 9 Uhr (Stand 2026); Besichtigung außerhalb der Messen

Stand: 13.09.2026

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