Kirche Latschau
Die Kirche „Verklärung Jesu“ in Latschau (1965–68): Betonglasfenster von Martin Häusle, spätgotische Madonna um 1515 – neben Stausee und Golmerbahn.
Latschau, der Ortsteil von Tschagguns am Fuß des Golms, wuchs mit dem Bau des Lünerseewerks 1954 bis 1958 kräftig – und die alte Kapelle wurde zu klein. 1965/66 bauten die Architekten German Meusburger und Walter Ramersdorfer die Filialkirche „Verklärung Jesu“, geweiht 1968. Der Bau ist ein Rechteck, dessen Eingangs- und Altarwand leicht zugespitzt sind, unter einem tief herabgezogenen Satteldach; das Licht fällt durch seitliche Fensterbänder und zwei Betonglasfenster mit den Themen Verklärung Jesu und Antonius von Padua, entworfen von Martin Häusle und 1966 von Margarethe Häusle ausgeführt. Kontrast dazu ist das älteste Stück im Raum: eine spätgotische Madonna mit Kind um 1515/20 an der Altarwand, 1967 von Konrad Honold restauriert. Die Orgel baute Martin Pflüger 1981 bis 1983 mit zehn Registern; die beiden Glocken stammen aus dem Jahr 1950. Die Kirche gehört zur Pfarre Tschagguns und steht unter Denkmalschutz.
Von unserem Haus sind es 13,2 km oder 18 Minuten; die Busse 601 und 605 fahren von Schruns nach Latschau, geparkt wird an der Talstation der Golmerbahn. Ein paar Schritte entfernt liegen der Stausee Latschau mit Rundweg, der Schauraum im Lünerseewerk und der Einstieg zum Golm mit Alpine Coaster und Waldseilpark – die Kirche ist der ruhige Auftakt dazu.
🧭 Wegbeschreibung
Kilkliweg 1, Tschagguns-Latschau; Bus 601/605 ab Schruns Bahnhof bis Latschau; Parkplatz Talstation Golmerbahn, wenige Gehminuten.
💡 Tipps & Einkehr
Eintritt frei; Gottesdienstzeiten beim Pfarrverband Mittleres Montafon. Mit Kindern: Kirche, Seerundweg und Golmerbahn ergeben einen entspannten halben Tag.
Stand: 13.09.2026