Kuratienkirche Innerberg
Spätbarocke Kirche Mariä Empfängnis (1792) am Ende der Bergstraße – mit den Drei Türmen im Hintergrund eines der bekanntesten Fotomotive des Montafons.
Innerberg ist der letzte Weiler der Gemeinde Bartholomäberg, hoch am Sonnenhang, wo die Straße endet und die Wanderwege beginnen. Seine Kirche Mariä Unbefleckte Empfängnis wurde 1791 Filiale der Bartholomäberger Pfarre, 1792 neu gebaut und 1820 geweiht. Der spätbarocke Bau mit Langhaus und Chor unter einem Satteldach und einem Nordturm mit Zeltdach steht mit seinem ummauerten Friedhof frei in der Wiese – und mit den Drei Türmen des Rätikons dahinter ist er eines der meistfotografierten Motive des Tals. Innen zeigt das Langhausfresko die Himmelfahrt Mariens (Johann Anton Klein, 1792), das Chorfresko von 1910 das Abendmahl; der viersäulige Hochaltar stammt aus dem Baujahr, Figuren und Kreuzweg von Andreas Kölle sind mit etwa 1740 noch älter als die Kirche. Die Glasfenster kamen 1901 und 1929 dazu, die Orgel bauten die Gebrüder Mayer aus Feldkirch 1943.
Von unserem Haus sind es 18,4 km oder 23 Minuten; die Busse 640 und 641 enden beim Gasthaus Mühle, wo auch geparkt wird. Samstags um 19.30 Uhr ist Vorabendmesse (Stand 2026, Gemeinde Bartholomäberg). Wir verbinden den Kirchenbesuch gern mit der Wanderung zum Fritzensee auf rund 1.440 m durch die Maisäßlandschaft oder mit einer Einkehr beim Alpengasthaus Rellseck.
🧭 Wegbeschreibung
Mühleweg 2, Bartholomäberg-Innerberg; Bus 640/641 ab Schruns bis Endhaltestelle „Innerberg Gasthaus Mühle“; Parkplatz beim Gasthaus.
💡 Tipps & Einkehr
Eintritt frei. Das klassische Foto gelingt am Vormittag vom Weg oberhalb der Kirche; im Winter ist Innerberg Ausgangspunkt für Winterwanderwege.
🕒 Öffnungszeiten
Vorabendmesse Sa 19.30 Uhr (Stand 2026); Besichtigung außerhalb der Gottesdienste
Stand: 13.09.2026