Kapelle Jetzmunt

Kleine Marienkapelle der 1960er Jahre im Weiler Jetzmunt am Sonnenhang zwischen St. Anton und Bartholomäberg – ein Rastpunkt mit Blick über das äußere Montafon.

ganzjährig 🍼 Kinderwagentauglich 🌧️ Auch bei schlechtem Wetter

Jetzmunt ist einer der Weiler am Südhang des Bartholomäbergs, verstreute Höfe auf rund 840 m zwischen St. Anton im Montafon und dem Kirchdorf. Die Marienkapelle hier ist keine Barockkapelle, sondern ein Kind der Nachkriegszeit: 1961/62 nach Plänen der Architekten Keckeis und Thurnherr gebaut und 1967 geweiht, ein schlichter Rechteckbau mit Satteldach und kleinem Turm. Trotz ihres jungen Alters steht sie unter Denkmalschutz – als Beispiel dafür, wie die Montafoner Weiler auch im 20. Jahrhundert noch eigene Andachtsorte bauten. Über Ausstattung und Geschichte ist wenig veröffentlicht; die Kapelle wird von der Pfarre Bartholomäberg betreut, gelegentlich finden Gottesdienste statt.

Für uns ist Jetzmunt weniger ein Ziel als eine schöne Zwischenstation: Die Straße von St. Anton hinauf nach Bartholomäberg führt hier vorbei, und die Aussicht über das äußere Montafon Richtung Bludenz ist an klaren Tagen weit. Von unserem Haus sind es 17,3 km oder 22 Minuten Fahrt; der Bus 641 hält in Oberjetzmunt. Wir empfehlen, den Stopp mit der Barockkirche und dem Museum Frühmesshaus in Bartholomäberg oder der Pfarrkirche St. Anton zu verbinden – dann ergibt sich ein kleiner Kulturhalbtag am Sonnenhang.

🧭 Wegbeschreibung

Jetzmunt 14, Bartholomäberg – an der Straße St. Anton–Bartholomäberg; Bus 641 Haltestelle „Bartholomäberg Oberjetzmunt“.

💡 Tipps & Einkehr

Eintritt frei; die Kapelle kann verschlossen sein. Schmale Bergstraße mit wenigen Parkmöglichkeiten – bitte Hofzufahrten freihalten.

Stand: 13.09.2026

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