Pfarrkirche St. Anton i. M.

Barocke Antoniuskirche von 1651, die 1989/90 ein modernes Seitenschiff bekam und um 90 Grad gedreht wurde – Alt und Neu unter einem Dach am Taleingang.

ganzjährig 🍼 Kinderwagentauglich 🌧️ Auch bei schlechtem Wetter

St. Anton im Montafon ist die erste Gemeinde des Tals, wenn man von Bludenz kommt, und seine Kirche des heiligen Antonius des Einsiedlers erzählt eine lange Geschichte. 1376 stiftete Otto von Zalans hier eine Antoniuskapelle als Filiale der Bludenzer Laurentiuskirche; 1412 wurde sie Kuratie, 1645/46 eigene Pfarre, 1651 die Pfarrkirche geweiht, 1791 erweitert und mit neuem Turm versehen. Der ungewöhnliche Teil kam 1989/90: Weil die Kirche zu klein war, erhielt sie nach Norden ein Seitenschiff in Stahl und Beton, und die gesamte Einrichtung wurde um 90 Grad gedreht – der barocke Hochaltar steht heute an der Längswand. Wikipedia rechnet den Umbau der zweiten Generation der Neuen Vorarlberger Bauschule zu. Das Hochaltarbild mit dem heiligen Antonius und seinem Schwein malte Melchior Paul von Deschwanden 1874 gemeinsam mit Franz Bertle, der Kreuzweg stammt von Josef Anton Bertle (1843), die Glasfenster von 1907. Ein Denkmal erinnert an den Landammann Johann Josef Batlogg, der aus St. Anton stammte.

Von unserem Haus sind es 15,4 km oder 20 Minuten; mit Bus 650 nach Schruns und der Montafonerbahn bis St. Anton, die Kirche liegt oberhalb des Bahnhofs. Bus 641 verbindet St. Anton weiter mit Jetzmunt und Bartholomäberg – zusammen ein guter Halbtag zu den Kirchen des Sonnenhangs.

🧭 Wegbeschreibung

Dorfstraße, St. Anton im Montafon (Hanglage oberhalb des Bahnhofs); Montafonerbahn Haltestelle St. Anton i. M. oder Bus 641; Parken im Dorf.

💡 Tipps & Einkehr

Eintritt frei; Gottesdienstzeiten beim Pfarramt Bartholomäberg. Der barrierefreie Spazierweg von St. Anton nach Tschagguns entlang der Ill beginnt beim Bahnhof.

Stand: 17.09.2026

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